Ein neues Kapitel für die Vinschger Bahn

Mit dem ersten elektrischen Zug zwischen Mals und Laas beginnt heute die schrittweise Einführung des elektrischen Bahnbetriebs im oberen Vinschgau – ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft der Vinschger Bahn.

Am 21. Juni 2026 nimmt erstmals ein elektrischer Zug des Typs Coradia Stream den regulären Fahrgastbetrieb auf der Vinschger Bahn auf. Der Zug verkehrt zwischen Mals und Laas und markiert einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur vollständigen Elektrifizierung der Strecke.

Mit den neuen Coradia-Stream-Zügen wird die Vinschger Bahn fit für die Zukunft gemacht. Die modernen Fahrzeuge bieten mehr Platz, hohen Reisekomfort und großzügige Bereiche für Fahrräder. Insgesamt verfügen die Züge über 381 Sitzplätze, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und leisten rund 3.000 Kilowatt.

Die Coradia Streams sind für den grenzüberschreitenden Einsatz ausgelegt und können mit unterschiedlichen Stromsystemen betrieben werden. Mit ihrer Mehrsystemfähigkeit und der Ausstattung mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS bieten sie die technischen Voraussetzungen für zukünftige Angebotsentwicklungen und eine stärkere Vernetzung Südtirols mit dem internationalen Bahnverkehr.

Mit der heutigen Inbetriebnahme beginnt die schrittweise Einführung des elektrischen Bahnbetriebs im oberen Vinschgau. Die neuen Züge bilden dabei die Grundlage für die Weiterentwicklung des Bahnangebots und eröffnen neue Möglichkeiten für einen leistungsfähigen, nachhaltigen und attraktiven öffentlichen Verkehr.

Die Elektrifizierung der Vinschger Bahn ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der vergangenen Jahre in Südtirol. Der heutige Start des ersten Coradia Stream im Fahrgastbetrieb ist daher nicht nur ein wichtiger technischer Erfolg, sondern auch ein sichtbares Zeichen für die Zukunft der Mobilität im Vinschgau.

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