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Un rendering della stazione a monte a Scena

Erstes OK für eine Standseilbahn Meran-Schenna

Landesregierung hat Projekt genehmigt, Finanzierung mit PNRR-Geldern

Die Landesregierung hat heute (30. August 2022) das Vorhaben für eine Standseilbahn Meran-Schenna und den Ausbau der Buslinien im Gebiet genehmigt. Das Projekt wird nun in Rom abgegeben mit dem Ziel, Gelder aus dem staatlichen Wiederaufbaufonds (PNRR) zu erhalten.

Die Mobilität im Großraum Meran insgesamt zu verbessern und nachhaltiger zu machen: Darum geht es beim Vorhaben für den Bau einer Standseilbahn Meran-Schenna und dem dazugehörigen Ausbau der Buslinien Meran, Schenna und Tirol. Dies unterstrichen der Mobilitätslandesrat, Mobilitätsressortchef Martin Vallazza, der Seilbahnplaner Andrea Boghetto der Mobilitätsexperte Stefano Ciurnelli kürzlich bei der offiziellen Vorstellung des Projekts in Meran.

Am heutigen Dienstag (30. August) hat die Landesregierung das Vorhaben als notwendig eingestuft und genehmigt. Dies sei wichtig, denn für die Finanzierung könnte das Land Gelder aus dem staatlichen Wiederaufbaufonds (PNRR) erhalten. Aus diesem werden Projekte für nachhaltige Mobilität bezuschusst. Dazu wird das Vorprojekt umgehend in Rom eingereicht.

Standseilbahn Meran – Schenna

Der Startpunkt der Standseilbahn nach Schenna ist am Parkplatz Karl Wolf in Meran geplant. Die vorgeschlagene einspurige Lösung besteht aus zwei Pendelzügen für je maximal 180 Fahrgäste zwischen den beiden Endstationen. Die Bergstation in Schenna (im Bild das Rendering) soll neben dem Vereinshaus entstehen. Von Meran verläuft die Strecke in einem Tunnel in Richtung Schenna und erreicht das Gewerbegebiet von Tirol, in dessen Nähe eine erste Zwischenstation geplant ist, die als Knotenpunkt für Fahrgäste aus dem Passeiertal dienen kann. Dann führt die Route über ein Viadukt auf der orografisch rechten Seite der Passer weiter und überquert den Fluss vor der bestehenden Fahrradbrücke. Danach liegt die zweite Zwischenstation in der Nähe des Sportplatzes Schenna, bevor der letzte Abschnitt über einen Anstieg in einem Tunnel bergauf zum Dorf Schenna verläuft. Insgesamt soll die Gesamtstrecke eine horizontale Länge von 2,75 Kilometern umfassen. Die Fahrzeit geben die Techniker mit 9,3 Minuten an.

Ausbau der Buslinien Meran, Schenna und Tirol

Eine mit diesem Projekt mitgeplante elektrische Schnellbusverbindung (BRT) auf einer Strecke von rund zehn Kilometern und mit rund 20 Haltestellen würde die wichtigsten Punkte in Meran untereinander verbinden: Zugbahnhof Meran, Krankenhaus Meran, Schulzentrum Karl Wolf, Talstation Standseilbahn nach Schenna, die Therme, das Stadtzentrum, die Promenade bis zur Zwischenstation der Standseilbahn bei der Handwerkerzone von Tirol. Die zwölf 18 Meter langen Busse für jeweils 130 Passagiere dafür soll die Inhouse-Gesellschaft des Landes SASA AG stellen. Auch in Tirol soll die Busverbindung potenziert und damit die Verbindung des Dorfzentrums mit dem Sessellift nach Meran verbessert werden.

Viele Vorteile

Die neue Mobilitätslösung für Meran und Umgebung soll laut Technikern eine ganze Reihe von Vorteilen bringen: Der Verkehr mit Privatwagen soll um 26 Prozent verringert werden. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, kann zehn Prozent der bisherigen Fahrzeit einsparen. Zudem wird der Kohlenstoffdioxidausstoß pro Jahr um 1400 Tonnen verringert. Insgesamt werde der Verkehr mit den öffentlichen Transportmitteln von 22 Prozent auf 42 Prozent ansteigen. Die Standseilbahn soll nämlich 6700 Personen pro Tag befördern können und über die ausgebauten Buslinien sollen 9000 Personen pro Tag transportiert werden, haben die Techniker errechnet. (LPA)

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